Sommer Pause

Meine Lieben, mit viel Herz und soviel Erfüllung gingen die ersten Dachterrassen-Events diesen Sommer über die Bühne: Vom Tuusch Ruusch Flohmi über die Yoga Session mit Zmorge bis hin zur Kräuterkunde war es ein grosser Traum, der in Erfüllung ging. Denn zum Jahresende-Yoga bei Hanne wünschte ich mir, mich mehr mit Gleichgesinnten zu connecten. Und was ist da schöner, sich mit inspirierenden Menschen zusammenzutun und einen Rahmen zu schaffen, mit einer persönlichen Gruppe spannendes zu teilen. Da im Juli nun die meisten in den Ferien sein werden und auch ich die Schweiz und seine Flüsse etwas erkunden werden, ist nun diesen Monat Sommerpause. Freut euch auf August und September wo's nachhaltig kreativ, meditativ bis musikalisch wird. Ich danke allen Herzensmenschen, die dabei waren oder es noch sein werden, sich mitfreuen und somit alles erst möglich machen. 

Happy Summer,

Less

P.S. Damit ihr euch euer Köpfli bei der Sommersonne schön schützen könnt, gibt es neu auch limitierte Fair-Hairbänder nebst den luftig leichten Fair-Hairgummis. Dazu bald mehr! 

Unser Ding

Kennt ihr dieses Gefühl? Wenn ihr grad voll euer Ding macht? Etwas, das euch am Herzen liegt. Das ihr so richtig fühlt. So fühl ich mich grad nach diesem Event, wovon ich geträumt hab: Chrüter Chraft Chund mit Mamani Flora! All die Dachterrassen-Events sind kleine grosse Träumli von mir ganz persönlich. Die in Erfüllung gehen. Wobei mein ganzes Herz darin aufgeht, ich so inspiriert bin und die Ideen sprudeln. Es kommen vor allem Menschen zusammen. Tauschen sich aus. Tolle Experten mit Herz, die ihr Wissen spielerisch und intuitiv natürlich weitergeben. Ich darf dabei sein und das ganze einfach geniessen. 

Natürlich steckt dahinter auch viel Zeit und Aufwand - der Unterschied: Ich liebe es! Vor allem dass zum Schluss immer alles genau richtig kommt. Der Tisch war voll. Es hat genau gepasst und ich bin so dankbar dafür. Auch wenn immer Zweifel mitschwingen, jedesmal. Ihr Menschen, die an die Idee glauben, diese persönlichen Momente schätzen und bei Interesse einfach dabei seid. Ich liebe euch einfach. Dieses Kreieren von Raum für Herzensthemen, die uns und der Umwelt gut tun. Und das auf der Dachterrasse mit Freiheitsgefühl und Idylle. 

Danke liebe Mamani Flora, dass du mit deinen Gläsli, Chrütli und Stofftaschen nach Winti gereist bist zu uns. Dein authentisches Sein und deine Verbindung zu der Kräuterkraft. Das tolle Handout und das Erleben der nährenden Kräuter. Dein leckerer Kuchen und einfach, dass du von Anfang an ohne zu Zögern dem ganzen zugestimmt hast. Du machst einen Unterschied. Geh deinen Weg, durch Wälder, über Wiesen und Felder. Und teile mit uns, welche Schätze du da entdeckst. Und dass sich unsere Wege immer wieder kreuzen. Denn es ist schön und so wichtig, dass es dich gibt.

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Tea Time

Ich liäbä Tee. Ich tringgä fascht jede Tag Tee. Bis vor Churzem eigentlich vor allem, willis gern ha unds mich irgedwie entspannt. Aber sit es paar Wuche hani gmergt, dass Tee nöd eifach äs Getränk isch, sondern die Chrüter sone gezielti Würkig uf eim sin Körper chänd ha. 

Chrüter Chraft

Ich ha sit ich Teenie bi immer äs Züüg mit dr Huut. Chopfweh bis Migräne sind bi mir so Laster, wänni gad chlä zviel uf zmal vum Läbä will. Lang hani dängt, dass das ez eifach so isch unds vor allem Medikament drgege git. Ha aber schu immer das intuitive Gfühl imir ka, dass es da au ä andere Wäg gi muess. Mit Akupunktur, Naturkosmetik und natürliche Ergänzigsmittel hani mi uf dr Weg gmacht. Usprobiert. Vor Churzem bini durd Holistia, wo verschiedeni Naturheilmethode ufne uh charmanti Art und Wiis vorstellt, ufd Graciella und ihri Praxis Sorea in Züri cho. Sie bütet Vinama a, ä vietnamesischi Massagekunst und integriert Heilpflanzechund. Es hät mi eifach gad agumped und ich ha zGfühl ka, das chent mir helfä. Nebscht dem, dass mir üs sofort uh guät verstande händ, bini echt erstunt, was idere Ziit, sit ich bi ihre bi, passiert. Ich ha richtiggehend zGfühl, ich wird grad vu innä use gheilt. 

Nebst dem sie blockierti Pünkt amim Körper massiert - und ja, das cha au mal ganz schü weh mache -, hanich parallel drzue en uf mich und mini Bedürfnis abgstimmti Teemischig plus zwei Spagyrik Sprays übercho. Die alli sind jetzt mini tägliche Begleiter und ich chan richtig zuäluägä, wie mini Huut sich erholt und grad die Unreinheite bide Schultere fascht wäg sind. Ich traus mich mängmal fasch nöd uszsprächä, willi Angscht ha, dass sie dä wieder chänd. Aber ich bi eifach nur fasziniert, dass ich ä echt krasses Ergebnis erlebt ellei dur Chrüter und Massage. Au ds Chopfweh und dNackäverspannige zeiged sich immer weniger. Sowieso hani ide letschtä Wuche zGfühl, es löst sich gad uh viel und flüsst irgendwie wieder. 

Holistisch

De Begriff isch ja in aller Munde und ich finds so en tolle Asatz. Anstatt eifach ds Symptom wie früäner dHuut mitdere uströchnende Creme churzfrischtig behandle, gahts um ds Ganze. Ich bi mir mittlerwile au bewusst, dass alles zämähangt i üsem Körper. Warum mir also Huut- oder anderi Azeiche händ - da spielt sovieles drininä: Ernährig, Bewegig, Wohlbefinde, zLäbä um üs, wie mirs gstaltet etc. Und dasses en Prozess isch. Und en Körper nöd vo hüt uf morn gheilt isch, sondern dasses eifach mal Ziit brucht. Die Laschter sind au nöd vo hüt uf morn entstande. Das isch idere schnelllebige Ziit dUseforderig. Sich die Ziit zneh. Hanezlose und liebevoll mit sich und sim Körper umzgo. 

Juni Event

Umso meh bini beidruckt vodr Chrüter Chraft - vor allem will die Chrütli und Pflänzli üs tagtäglich umgend und mir eifach vergesse hend, was sie eigentlich füre Chraft händ. So bini ufd Mamani Flora via Instagram gstosse und sie weiss so viel drüber. Eifach will sie sich drufilat und viel ider Natur Ziit verbringt. Ich find das so beidruckend, dass ich sie vu Herze gern füren Dachterrasse-Event agfragt ha. Und sie grad voll derbi gsi isch, obwohl mir üs nöd mal persönlich kännt händ. Jetzt wird dr Traum wahr und sie chunt am 30. Juni extra nach Winti, zum üs idie faszinierend Welt vu dr Chrüter Chraft itauche zlo. Es gaht vor allem um nährendi Tees: gnännt Tonics, wie sie mir erchlärt. Sozägä Superfoods, eifach vu da. Also chamer sich tatsächlich Teemischige mache, wo em Körper Vitamine, Mineralie und Spureelement schängged. Dadrüber erfahred ihr am Event meh und misched üch ganz intuitiv üchi eiged nährend Teemischig. Bi Tee und Chuächä - ich freu mi schu uf ihre legenderä selbergmachte Löwezahn-Ringelblueme-Chuächä - lömmer das Ganzi usklingä. Das wird schön: Es hät 6 Plätz à 55 CHF frii - wer möcht drbi si, da findeder meh: Juni-Event Chrüter Chund

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Fair Hairgummi

Warum mach ich das? Was ich mache? Weil ich die Natur und diese Erde liebe. Das Grün, die Formen und Muster, die wir darin entdecken. Alles hängt zusammen. Kommt und vergeht. Und diesen Zyklus, dieser natürliche Kreislauf möchte ich erhalten. Denn darin fühle ich mich zuhause. Sicher. Geborgen. Unser Ursprung. 

Nebst dem heute alles sehr schnell und manchmal ganz schön unvernünftig passiert, habe ich für mich den Reiz des Langsamen und Bewussten wieder entdeckt. Und dann passiert es ganz automatisch, dass man sich Gedanken macht, ob das alles so weitergehen kann. Ob wir mit dem kurzfristigen Konsumverhalten nicht eher zerstören als beleben. Klingt dramatisch. Ist es auch. Aber ich glaube daran, dass wir - jeder einzelne - alle durch unser Verhalten mitbestimmen, in welche Richtung es geht. 

Mit dem Haargummi, wie auch schon dem Stirnband möchte ich ein Zeichen setzen. Ja, vielleicht ein kleines. Aber es ist eines. Dass wir uns wieder überlegen, was und wie wir konsumieren. Zu sensibilisieren, wie viel Zeit, Liebe und Kreativität es braucht, um etwas zu erschaffen, was wir nachher tragen. Diese Wertschätzung einem selbst gemachten Gegenstand gegenüber. Und vor allem die Freude an diesem Gegenstand zu verspüren, jedes Mal, wenn man ihn trägt. 

Ich bin kein Fan von Extremen. Ich möchte niemandem das Gefühl geben und zuletzt mir selbst, sich etwas verbieten zu müssen. Aber manchmal braucht es einfach nicht so viel davon. Einfach ein bisschen weniger konsumieren und dafür bewusst. Ich glaube fest daran, dass das die Lösung ist. Für unsere eigene Zufriedenheit und unser Fortbestehen der Natur. 

Dieses Gefühl möchte ich dir schenken anhand meiner Fair-Hairgummis. Wenn du ihn gerne dieses Gefühl mit dir tragen möchtest, schnapp dir einen und hab lange Freude daran: Online Shop

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Yoga Treat

I love this feeling to the moon and back. Wänn Mänschä zämä chänd. Wänn Träum in Erfüllig gönd. Wemmer vor luuter Freud eifach nur strahlt. Ich bin hin und wäg vo dem Vormittag. 

Prepare

Da isch mal die Idee gsi. Ufere Dachterrasse Yoga zmache. So bini zumim Dihei chu. Irgedwänn isch dr Traum da gsi, das Gfühl mit anderne zteile. Yoga uf dr Dachterrasse mit Herzensmänschä. Mit dr ifühlsame Yogalehrerin, dr Hanne vu FlowFabrik. Mitm puurä Ässä vudr Fabienne mit Natural Always. Ich ha so Luscht druf ka und umso schöner, dass die zwei Fraue voll mitzogä händ. Zämä hämmer üse erschte Rooftop Yoga Treat ufgleist und schlussändlich isch alles eifach no viel schöner gsi, als ich mir je erträumt het. 

Da sind natürli au Zwifel derbi: Ja, chunt denn da überhaupt öper. Macht zWetter mit. Passt alles. Go with the flow. Hani mir immer wieder gseit. Und so isches dä au guet cho. Mit dr Fabienne gu ichaufe, dr ganz Nami vorbereitet, viel glernt - ich weiss, doch ez tatsächlich, wie mr Mandelmilch macht und es tolls Brot mit Zucchetti und Rüebli saftig macht (wänner das au wänd, checked natural-always.com ab). 

Surrender

Ich ha mir eifach gseit, es chunt wies muss. So hät sich alles gfüegt. Mir sind alli am 10i bi Sunneschii und warmä Temperature uf dr Dachterrasse zämächu. Es isch genau ufgange. Die ganz Terrasse isch usgfüllt gsi und jede hät sis Plätzli gfunde. DHanne hät üs abgholt inen wohl schönschte Yoga Flow, wonich je erläbt ha. Mit soviel Energie und good vibes. Immer wieder lueg ich an Himmel und verlür mi im Tüüfblau. Es agnähms Windli weht mr dur dHaar. Und da sind die erschte Sunnestrahle, wos übers Dach schaffed. Schined mir zmizt is Gsicht, dasses mich chüzled. What if we are just perfect as we are, right now. We do not have to transform or change. We do have everything within us. Just unfold and set yourself free. Die Message hät dHanne hinterlo. Und ich liebe ihri Messages. So authentisch und tüfgründig. Genau darum lieb ich ihres Yoga. It goes directly into your heart. Zfriede ligg ich idr Schlussentspannig. Lueg zur Fabienne und mir lächled üs zue. Zuglich chenti hülä vor Glügg. 

Zämä gstaltemer dDachterrasse vomene Yogastudio zumene Zmorgebuffet um. Mit soviel Geduld hilfed alli mit. Mit soviel Liebi bereitet dFabienne zEsse vor. Und alli sind so herzlich danggbar für all di selbergmachte Sache. Ich sitz da, lieb di puur Frischi vudem Saft, ds Aroma vodere Mandelmilch und dFluffigkeit vom Muffin. Schö, wiemer zämäsitzed, üs ustusched und eifach sind. Ich chent üch all umarme, die ganz Wält. Danggä!

Da mir so dr Moment gnossä händ, häts meh Schnappschüss geh - darum direkt uf Instagram zfinde, wemmer das ganzi bildlich wett gseh. Oder bimene nächschte Event drbi si. 

Special Day

Heute ist ein ganz spezieller Tag für mich. Ich teile nicht nur meinen refreshten Blog mit euch sondern auch den wundervollen Mai-Event: Rooftop Yoga Treat

Neuer Look

Dazu gehören ganz herzensgute Menschen. Die neuen, zarten Bilder auf jeder meiner Seiten sind gemeinsam mit Katharina (Katharina Weins Photography) und Carina (Carina Gabriella Make Up-Artist) entstanden. Zwei kreative Herzensmenschen, die mich pudelwohl fühlen liessen vor der Kamera. Ich bin sehr dankbar für dieses stimmige Lessismore Bild. Ihr seid wundervoll! 

Neuer Event

Und dann gibt es da zwei weitere Herzensfrauen: Fabienne und Hanne - mit ihnen gemeinsam gestalte ich den frischgeborenen Dachterrassen-Event im Mai. Ehrlich gesagt wollte ich nur schon aus diesem Grund den Dachterrassenboden neu machen - als reine Base für einen magischen Yoga Flow mit einer kleinen, feinen Gruppe. Ich gehe regelmässig ins Yoga, jedoch finde ich es schade, dass man da jeweils kommt und wieder geht. So viele herzliche Menschen wird es da jeweils haben und doch lernt man sie nicht kennen. Das möchte ich ändern: Deshalb werden wir am 26. Mai um 10 Uhr für einen herzöffnenden Yoga Flow mit Hanne von FlowFabrik auf Less' Dachterrasse zusammenkommen mit Blick über das grüne Winterthur und anschliessend bei einem gesunden, selbstgemachten Zmorge gemütlich zusammensitzen. Und das ist nicht etwa ein Kafi, Gipfeli, Butter, Confi-Zmorge - sondern ein healthy, plant-based Zmorge von Fabienne von Natural Always von Hand gemacht. Mit ihrem Foodblog teilt sie pure, powervolle Rezepte, die meist vegan, gluten- und laktosefrei sind - und so natürlich wie es nur geht. Das heisst, der Rooftop Yoga Treat ist der perfekte Start in ein strahlendes Wochenende: Wenn du eine Person dieser 6 sein möchtest, melde dich jetzt an. Hier lang

 Grüne Aussichten von Less' Dachterrasse - ich freue mich auf euch beim Rooftop Yoga Treat

Grüne Aussichten von Less' Dachterrasse - ich freue mich auf euch beim Rooftop Yoga Treat

Mehr Freiheit

Wie die Natur zurzeit ganz aktiv ist, alles anfängt zu spriessen und blühen, bin auch ich im Erschaffensmodus. Oft, wenn es ganz ruhig um jemanden wird, ist dahinter grad viel am Entstehen. Da kommt in mir auch immer mal wieder die Ungeduld auf. Wie beim Erschaffen des Dachterrassenbodens. Hui war das ein Prozess. 

Da kommt einst die Idee auf. Der Boden stellt für mich die ganze Basis dar. Ich male mir aus, was ich da hoch oben über den Dächern von Winterthur erleben möchte. Das treibt mich an. Mein Vater war gleich Feuer und Flamme und ist stets dabei, wenns ums Handwerk geht. Das treibt mich mit an. So misst er aus, erklärt mir, wie das alles konstruiert wird. Ich irre darauf im Baumarkt herum. Gefühlt als einzige Frau und traute mich zuerst kaum, überhaupt zu fragen, welches Holz sie da jetzt empfehlen. Ich tat es trotzdem. Natürlich erklärten die mir das wunderbar. Ein Telefon nach dem andern mit meinem Vater. Ok, dann machen wir das so. Datum gefixt. Das Wetter wird schon mitspielen. 

Anschliessend gings ans Material bestellen. Mein Freund begleitete mich dieses Mal. Er suchte die passenden Holzdielen aus und diese wurden dann zugeschnitten. Die Lieferung hat nach Umwegen ihren Platz gefunden. Den alten Boden reisst mein Freund raus und der Nachbar verwertet das Holz kleingesägt weiter. Ich wische den Untergrund und streiche die Unterkonstruktion. Hand in Hand. Am nächsten Tag stehen meine Eltern auf der Matte. Papi und Flo richten alles aus, Mami und ich laufen duzende Male nach unten und mit den Dielen in den vierten Stock. Gärtnern während die Männer werkeln. In nur einem Tag steht sie. Die frisch erstrahlte Dachterrasse. 

Ein Gemeinschaftswerk. Für zukünftiges Zusammenkommen und Zusammensein. Ich freue mich auf euch alle. Mit allem was kommt. Nächster Samstag bereits das erste Zusammenkommen: Zum rauschenden Kleider tauschen mit anschliessendem Freiluftkino. Mehr im letzten Post oder unter Event - ganz besonders zum ersten Mal auf der neuen Less is more Base.

Impression vom ersten Tuusch Ruusch - dieses Mal im neuen Kleid. 

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Tuusch Ruusch

Vor ein paar Jahren nur stürmte ich die Moderiesen. Vor jeder Party noch ein hübsches Shirt. Vor jedem Date noch ein Kleidchen. Das Täschchen und die Schuhe passen auch grad. Auch wenn sie mich nach einigen Tagen schon wieder langweilten. Schluss damit.

Heute tausche ich lieber. Ergattere mir ein Second Hand Schätzli oder suche mir meine Kleidung ganz gezielt aus. Material und Ursprung ist der Schlüssel. Mode ist Kreation. Von Händen erschaffen. Ich liebe natürliche Stoffe, die sich auf meinem Körper so richtig gut anfühlen. Ich liebe die Menschen, die dabei ihre ganze Kreativität ausschöpfen. Sie ist förmlich spürbar, die Liebe die da mit reinfliesst. Genau in solchen Kleidungsstücken, ja Kunststücken fühle ich mich heute wohl. Es müssen nicht viele sein. Umso mehr schätze ich sie. Langanhaltend. 

Weitergeben, übernehmen oder selber erschaffen. Es gibt heute viele tolle Alternativen zum Shoppen. Zum Beispiel sich bei Kleihd ein Kleid zu leihen. Oder bei Marta's Flohmarkt ein Regal mieten und seine wertvollen Schätze so weiterverkaufen. Bis am Samstag ist da auch ein Lessismore-Regal. Schau vorbei, es gibt dort echt chice Goldstückli und Schischi-Sachen zum Stöbern. Second Hand Läden und Flohmis sind allzeit bewährt sowie mein geliebter Tauschflohmi. 

Tuusch Ruusch 3.0

Bereits zweimal haben wir wild getauscht und uns gemütlich ausgetauscht. Nun ist es wieder soweit: Der Frühling ist am Erwachen und somit putzen wir uns schön raus. Loslassen, was weitergegeben werden kann und ein paar luftige Frühlingschleidli für sich entdecken. Jeder bringt seine Schätze, die nicht mehr länger seine sondern schon bald jemand anderes neue Freude bereitet, und kann dafür etwas Neues mitnehmen. Ganz natürlich, ganz nach Lust und Laune. 

Am 28. April gegen den späteren Nachmittag bei einem Drink die Abendsonne geniessen. Auf der Dachterrasse Kleider tauschen. Und wer mag, den eindrücklichen Film True Cost im Anschluss im Dachterrassenkino schauen. Sei dabei, unter Events anmelden und angeben ob Tausch und/oder Kino. 

Glücks Frauen

Ich nehm jetzt den Weltfrauentag sowie den heutigen Weltglückstag zusammen. Wir alles sind Glücksfrauen. Ein Wunderwerk. Ob Mädchen, Fräulein, Mutter, Oma, Schwester oder Freundin. Ich feiere heute das Frau sein. Denn ich habe heute etwas bekommen, das der Ursprung jedes einzelnen Lebewesens ist. Meine Tage. Die Mens. Den Zyklus. 

Ich hatte schon länger das Bedürfnis, darüber zu schreiben. Denn dieses Thema beschäftigt mich seit gut zwei, drei Jahre ganz bewusst. So wie ich viel an Materiellem losgelassen hab, habe ich auch die Pille ziemlich genau zu Beginn dieser Phase abgesetzt. Als sich mein Bewusstsein schärfte, fühlte ich mich intuitiv wohler ohne Hormone von aussen. 

Zurück zu den Wurzeln, es war so ein besonderer Tag, als ich meine Tage bekommen habe. Damals. Ich war eher eine der späteren in unserer 4er Freundinnen-Gruppe. Ich konnte es kaum fassen, als es dann bei mir soweit war. Meine Mama zelebrierte dies mit dem legendären Fruchtbarkeitstanz. Wir mussten so lachen. Sie freute sich so mit mir und irgendwie hatte ich echt das Gefühl, nun noch mehr Frau zu sein. Ein unbeschreibliches Gefühl wie wahrscheinlich mal schwanger zu werden und Kinder zu kriegen. Dieser Ursprung. Die Natur in ihrer Kraft. Dieses unerklärliche Phänomen, das mit nichts auf dieser Welt zu vergleichen ist. 

So war ich also nun voll dabei und hatte meine Tage. Und schon als nächstes war die Verhütung ein Thema. Zuerst das 'Pflaster'. Dann irgendwann die Pille. Auch wegen der Haut. Und natürlich weil ich einen Freund hatte. Gehört alles irgendwie dazu. Ist natürlich in der heutigen Zeit ein immenser Fortschritt, jedoch etwas entwurzelnd. Über Jahre wurde dieser Zyklus nun 'fremdgesteuert'. War auch ok. Bis zu diesem Zeitpunkt, wo ich mich nach einer längeren Beziehung getrennt hatte und mal einfach wieder erleben wollte, wie es ist, seine Tage ganz natürlich zu bekommen. 

Die liessen auf sich warten. Schon fast wie im Teenie-Alter, als bereits einige Freundinnen das erste Mal ihre Tage kriegten. Ganz unregelmässig kamen sie dann mal. Das pendelt sich schon wieder ein. Das braucht Zeit. Nachdem ich jahrelang die Pille nahm, braucht das Zeit. Um den Zyklus auf natürliche Weise wieder in Balance zu bringen, habe ich die Fem Kapseln aus sekundären Pflanzenstoffen genommen auf Empfehlung einer Freundin. Schon bald setzte die erste Blutung ein. Da war es wieder, dieses Gefühl von Ankommen. Bei sich und der Natur. Dieses tiefe Frau-sein-Gefühl. Ganz ohne Hormone von aussen. Von da an bekomme ich meine Tage ganz natürlich und regelmässig.  

Und wie. Ich bin ganz überrascht, wie bewusst ich diesen Zyklus nun wahrnehme. Er kommt mir vor wie die Jahreszeiten. Das Erblühen, die fruchtbaren Tage und dann das Loslassen bis wir unsere Tage haben. Als ich den Podcast von Laura Malina Seiler mit Katja Wolf (Folge vom 8. November 2017 'Wie du die Kraft der weiblichen Energie neu für dich entdecken kannst') gehört hab, wurde mir das noch viel klarer. Immer mehr höre ich auf meinen Körper und erlebe diese Phasen des Zyklus' ganz bewusst. Zelebriere dies, wie der heutige Tag. Dass alles in meinem weiblichen Körper so wundervoll funktioniert. Einfach so, ganz natürlich. Dafür bin ich dankbar.

Frau sein ist für mich weich sein. Zu vertrauen, auf sich und seine Intuition. Wir sind alle Glücksfrauen. Heute und jeden Tag. 

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Grosses Kino

Spontaner Sonntag. Da nehm ich mir vorzugsweise nichts vor. Mache, was mir aus dem Bauch heraus gefällt. Nur der Spaziergang mit frischer Luft in der Natur gehört dazu. Wohin er führt, ist ganz egal. Heute Morgen eher früh zum Rosengarten und zurück. Ein Blick auf Social Media - ein Film im Cameo, um 11 Uhr. Ich schwing mich spontan aufs Velo. 

Bereits seit Monaten, wenn nicht Jahren wollte ich endlich mal ins Cameo Kino auf dem Winterthurer Lagerplatz. Schon eher schräge bis kunstvolle Filme. Heute hats irgendwie gepasst. Nachdem mir grosses Kino Entertainment im klassischen Stil ausgefahren ist, schätze ich ehrliche Filme. Die irgendwie inspirieren. Nachgehen und etwas in mir zum Erblühen bringen. So der Film von Thomas Riedelsheimer mit Andy Goldsworthy: Leaning into the Wind. Kunst und Natur verbunden. Genau so liebe ich das. Ein Hauch von Sich-ziehen-lassen, wo der Wind einen grad hinführt. Mit Tiefgang und Echtheit. Ehrlichen Gedanken. Das Instrument, mit dem der schottische Landartkünstler arbeitet, ist die Natur. Seien es tiefgelbe Blätter, die er auf Baumstämmen drapiert. Oder rote auf Treppen. Er geht unkonventionelle Wege und prüft sie aus. Wechselt so die Perspektive. Kommt der Natur so nah, weil wir alle Natur sind. Wir können also gar nicht anders. Als uns hinzugeben. Dem neuen Kinoerlebnis mit Klang und Augenweiden. Grosses Kino, Cameo. 

Mehr Inspiration

Ich inspiriere gerne und werde gerne inspiriert. Da ist eine Fülle an Persönlichkeiten im Internet und in den Sozialen Medien, die einem näher sind als manche Menschen in unmittelbarer Umgebung. Durch diese Möglichkeit des Vernetzens können wir uns austauschen, zum Denken anregen, ja gar weiterbilden. Durch Texte, Bilder oder gar gesprochene Worte. Ich liebe es ja, jemandem zuzuhören. Deshalb ist mein liebster Kanal zur Zeit der Podcasts. Eine Stimme kann so intim sein, kann so viel Nähe schaffen, ohne die Person persönlich zu kennen. Ich liebe nichts mehr als zu Stricken und dazu einen inspirierenden Podcast zu hören. 

Welche Lieblingsstimmen, mich verzaubert haben und aktuell begleiten:

  • Laura Malina Seiler mit ihrem Podcast Happy, Holy & Confident - mein absolut erstes Podcast Erlebnis und wie - nachdem ich auch nur eine Folge von dir gehört hab, hab ich mir gleich eine nach der anderen reingezogen. Bei Laura geht es um Inspiration und Coachingtipps rund um die Themen persönliche Weiterentwicklung, Bewusstsein, Erfolg, Glück und Spiritualität. So schön, dass auch bereits einige Freundinnen von mir viel daraus für sich mitnehmen konnten. Und ich erst. Jeden Mittwoch freue ich mich auf eine neue Inspirationsquelle. Danke, Laura.
  • Dr. Janna Scharfenberg mit ihrem Portal In Good Health - eine Freundin machte mich auf sie aufmerksam und ich war von zu Beginn an fasziniert von ihrem Ansatz. Sie studierte Medizin, geht jedoch nun ihren authentischen, holistischen Weg im Bereich Gesundheitscoaching & Ernährungsberatung - alles verbunden mit Ayurveda und Yoga, für ein einfach gesundes Leben. Ich mag ihre Art und Weise, wie sie Gesundheitsthemen bereichernd aufbereitet. 
  • Karolin & Maxine von Career Catalyst - zwei junge, enthusiastische und echt empathische Frauen, die ihre Passion im Karriere Coaching & Training leben. Wenn du also das Gefühl hast, da geht noch mehr in Bezug auf deinen Beruf, dann sind sie die passende Unterstützung. Sie suchen nicht im Aussen, sondern fangen bei dir an. Was sind deine Stärken? Was ist deine Vision? Dann reden wir nicht mehr von Beruf, sondern von Berufung. 
  • Josephine & Jasmin von Prana up your life - zwei Schwestern aus Hamburg, die definitiv Lebensenergie (Prana) versprühen, sind mir immer wieder auf Instagram begegnet. Als mein Interesse an Ayurveda immer mehr wuchs, hörte ich in ihren Podcast rein und lauschte gleich mehreren Folgen nacheinander. Sie stehen für mehr Prana, mehr Lebensenergie durch Yoga und Ayurveda. Zudem bieten Sie auch echt coole Workshops an wie Live Cooking - vielleicht schaff ichs ja beim nächsten Hamburg Besuch. 

Ich bin von Herzen dankbar für den wertvollen Input dieser Personen, die für mich persönlich echt einen Unterschied machen. Nutzen wir diese tolle Möglichkeit, in Kontakt mit gleich gesinnten Menschen - egal woher sie sind und wo wir grad sind - zu treten. Was für ein Geschenk der heutigen Zeit. 

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Mehr Natur

Im Fextal rückt Freiheit und Geborgenheit nah zusammen. Schon lange habe ich mich in diese Weite verliebt, umrahmt von Bergen. Das glitzerweisse Schneebad, als wurde gerade jeder Felsen und Hügel darin getunkt. Schritt für Schritt schreiten wir durch die Schlucht hoch bis in die Ruhe des Tals. Nur das Geplätscher des von Eis bedeckten Baches. Wie pur die Bergen am Abendhimmel erscheinen. Die Luft so klar. Die Temperaturen sinken unter Null. Im wohligen Zimmer liebäugle ich mit den verzierten Plättli im Bad. Pudelwohl wärmen sich meine Füsse darauf. Bodenheizung. Herrlich. Den Geruch nach Holz lässt mich den Ursprung fühlen. Die zarten Details wie die bestickten Lampenschirme oder die schwungvoll bemalte Decke lassen mich ankommen. Bis uns am nächsten Morgen die Sonne direkt ins Gesicht scheint während dem Frühstücken. Ganz nach hinten zur Alp spazieren. Spieli spiele und Gämsi entdecken. Bis die Sonne am Zenit ankommt. Noch eine Runde und dann gehts zurück. In die Bibliothek lesen. Ein Huustee schlürfen und die Vorfreude aufs Znacht wachsen lassen. In 4 Gängen geniessen, dazu ein Gläsli Wein. Was mehr? 

Happy Review

Ich stricke. Freudig und erfüllt. Denn ihr seid einfach wunderbar. Ihr habt den Winter zu meiner Jahreszeit gemacht. So voller Wohlwollen. Seid ihr auf mich zugekommen. Habt Jael in ihrem Atelier besucht oder einige von euch waren gar am Launch Event dabei. Ohne zu wissen, wie diese Geschichte ankommt, tat ich es. Strickte und probierte aus. Naturfarbkombinationen bis zur puren Einfarbigkeit. Die erste Kollektion nach kurzer Zeit ausverkauft. Das Interesse ist da. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie mich das aus tiefstem Herzen freut. Für jedes Stirnband hab ich mir ganz bewusst Zeit genommen. Voller Liebe und Dankbarkeit für diese bestimmte Person gestrickt. Es sanft verpackt und überbracht. In die Welt hinaus geschickt. Die zweite Kollektion zum Spätwinter. Wieder nach knapp einer Woche ausverkauft. Anfragen von nah und fern haben mich erreicht. Von Herzensmenschen, die ich persönlich nicht immer kannte, mich jedoch durch diese gemeinsame Faszination zum Handwerk, dieser ursprünglichen Geschichte verbunden fühle. So viel Vorfreude und Liebe hat mich erreicht. Nachhaltig. 

Nun lasse ich den Februar ausklingen mit den letzten Stirnband-Wünschen. Und ganz intuitiv, habe ich Anfragen angenommen, bis ich merkte, dass doch tatsächlich alle Etikettli restlos aufgebraucht sind. Bis auf die letzte Postkarte sind alle bestempelt und erreichen Menschen da draussen. Bis aufs letzte Visitenkärtli sind alle im Umlauf. Alles was bleibt: Drei Stirnbänder - je eins von jedem Modell in verschiedenen Farbnuancen - sind noch bei Jael zu haben. Ein paar wenige Karten ebenfalls. Checkt mein Instagram-Profil, dort seht ihr mehr oder schreibt mir gern bei Interesse. Alles was bleibt: Ist dir danke zu sagen, dass meine Idee von handgemachten Stirnbändern aus lokaler, naturbelassenen Lamawolle auf fruchtbaren Boden gestossen ist. Wachsen und sich entfalten darf. Ich mich ausprobieren darf und uns allen eine kleine grosse Freude mit den Unikaten mache. An die ihr bei jedem Mal, wenn wir es anziehen, denken. Es hätte nicht besser sein können. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Genau richtig. 

Eine Anekdote zum Schluss: Gestern erreichte mich eine Anfrage aus Polen von einer ganz wundervollen Person. Sie hätte Interesse an einem Stirnband. Beige? Tatsächlich ist gerade vor einer Stunde die gesamte Lamawolle in dieser Farbe ausverkauft. Das war wohl eine, der beliebtesten Farben und so schön, dass wir alle bis auf den letzten Knäuel verstricken konnten. Oh dann würde sie gerne eins für die nächste Saison bestellen. Ich werde dies wohl weiterführen? Und wenn zukünftig noch mehr Leute von diesen schönen Unikaten hören, würde wohl die Wolle von 6 Lamas nicht mehr reichen? Wow, das lässt gross denken! Was nächste Saison kommt, lasse ich auf mich zukommen. Ich spüre jedoch, dass ich genau auf dem richtigen Weg bin. Und es ist schön, dass ihr mich dabei begleitet. Danke. 

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Pure Edition

Der Spätwinter ist angebrochen. Die Sonne zeigt sich wieder länger. Dennoch bin ich mehr als happy, mein Stirnband ganz nah bei mir zu haben. So bin ich kuschlig warm eingepackt, bis der Frühling sich in aller Farbenpracht zeigt. Schon schön, wenn der Winter plötzlich zu einer wohligen Jahreszeit wird - mit meinem selbst gestrickten Schaal, meinem Lieblingssecondhandmantel und natürlich meinem Stirnband-Klassiker aus der Lamawolle von Nino. Einer der sechs Lama Leibacher. Über diesen Winter hat sich viel entpuppt. Meine Lama Edition bei Jael Signer im Atelier war ausverkauft und meine Strick-Warteliste wurde je länger je verstrickter. Nach und nach habe ich mich in Ruhe bei Kerzenschein auf dem Sofa eingekuschelt und voran gestrickt. Ich liebe diese entspannende Tätigkeit voller Musse. Sie ist so passend zum Winter. Wenn wir etwas mehr Ruhe brauchen und auch gerne in der Wärme Zeit verbringen. So laufen ganz besondere Herzensmenschen mit den Stirnbändern durch die Weltgeschichte und ich freue mich wie ein kleines Kind darüber. Danke allen für die Wertschätzung und die Geduld. 

Anhand der lieben Nachfrage hat sich immer mehr gezeigt, dass auch die Menschen da draussen es einfach mögen und am liebsten die klassische Stirnbandform in einer Farbe haben. So habe ich die Pure Edition zum Spätwinter entworfen und die naturbelassenen Nuancen in ihrer vollen Pracht einfarbig verlismet. Es war eine wundervolle Lismete, da ich mich bei jeder einzelnen Farbe von jedem einzelnen Lama frisch verliebt habe. Es sind so besondere Farben. Von der Natur eben. Es ehrt mich immer noch, dass ich genau die Wolle dieser individuellen Lamatruppe von Christiane aus Elgg für meine Stirnbänder verstricken darf. Und ich sie persönlich kennengelernt hab. Kann es kaum erwarten, sie im Frühling auf einem Trekking wiederzusehn. 

Pure Edition ab Dienstag bei Jael

Die Pure Edition meiner Lamastirnbänder ist limitiert ab Dienstag, 30. Janaur bei Jael Signer zu haben - von jeder Farbe gibts eins. Und das Beste zum Schluss: Montag, 29. Januar gibt's auf Ron Orp Winterthur exklusiv dein Wunsch-Lamastirnband von mir zu gewinnen. 

Gewinnspiel auf Ron Orp am Montag

Registriere Dich bei Ron Orp Winterthur für den Newsletter - jeden Tag eine geballte Ladung lokale Insider News, was abgeht in Winti (oder deiner Stadt nach Wahl).

Und gehe ganz einfach auf ronorp.net > Events > Wettbewerbe und da findest du am Montag, 29. Januar das Gewinnspiel zu deinem Wunschstirnband. Einfach Ron eine Nachricht schreiben und dann drück ich dir die Daumen, dass du es bist. 

Ihr seid alle wundervoll und ich freu mich, jemandem ganz besonderem eine Freude damit zu machen. Herzlich, Less 

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Mehr Zuhause

Wo fühlst du dich zuhause? Da, wo du geboren bist? Da, wo deine Wurzeln sind? 

Aufgewachsen im behüteten Glarnerland. Da wo links und rechts die Felsen empor ragen. Als würden Sie mich schützen wollen. Und zugleich die weite Sicht der grossen Welt versperren. So zog es mich fort. Wie mein Mami sagte, über den Teich. Noch nie ist jemand aus unserer Familie so weit weg gereist. California dreaming. San Diego. Liess mich mit grossen Augen staunen. Liess mich mutig werden. Direkt anschliessend lebte ich drei Jahre in Fribourg. Eine hübsche Stadt. Meine erste WG. Studileben. Zwischen zwei Welten. Am Wochenende zurück zu den Wurzeln. Ich bin noch nicht ganz angekommen. Es ging weiter. Ganz intuitiv. Nach Winterthur. Meine zweite WG. Mein erster richtiger Job. Doch immer noch ein Gependel am Wochenende. Erst als ich einen sich selbst ernannten Winterthurer Ureinwohner kennenlernte, fing ich an Wurzeln zu schlagen. Eine Welt tat sich auf. Ich entdecke diese Stadt bis heute jeden Tag aufs Neue. Hier ein Gässli, da ein Waldfleckli, dort ein Konzertli oder Käfäli. Ich liebe es. Durch die Gassen streunen und bis anhin Verstecktes aufdecken. Mich in mein eigenes Zuhause neu verlieben. Immer wieder. 

Woran erkenne ich, dass ich zuhause bin? Bei mir ist es das Rasten, an einem Ort, der Geborgenheit und Abenteuer verkörpert. Wohin ich immer wieder gerne zurückkehre und aufatme. Ankomme und bleibe. Vorerst jedenfalls.

Meine top 5 in Winterthur: 

Neustadtgass-Schlendern; bei Jael Signer oder Löffelhase ins Schaufenster spienzle, schnittig die Haare im La Cyma schneiden lassen und einen Verveine Tee im Fenstersessel schlürfen. 

Waldspaziergang; einfach mal drauf los laufen und die zahlreichen Wälder erkunden - am Wolfensberg, Brühlberg, Goldenberg. Im Grünen. Den Naturklängen horchen. 

Lagerplatz-Vielfalt; ein Gasparini Glace schläckä und eine Rabarberschorle kippen, in den süssen Klängen des Monomontag schwelgen. Da hinten geht eine eigene kleine Welt auf. 

Parkgezwitscher; von meiner Dachterrasse der Stadtpark in voller Pracht, im Vögelipark mit dem Plätschern des Brunnens entspannen oder beim Rosengarten in die Wiese liegen. 

Nebenschauplatz; erst beim zweiten Hinschauen die zahlreichen Quartierbeizli entdeckt wie Nachbarsgarten, grüner & bunter Hund, Bahnhöfli. Steinberggasse vor Marktgasse. Kleine authentische Lädeli mit echten Schätzen. 

Ansonsten Ron Orp Winterthur abchecken.

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Weniger Müll

Heute ist für mich gefühlt alles verpackt. Ich achte mich auch mehr darauf. Was ich konsumiere und wie das Konsumierte daher kommt. Früher habe ich bei jedem Einkauf einen neuen Sack gekauft und zuhause überquoll der Schrank nahezu vor lauter Plastik- und Papiertaschen. Ich habe erstens immens mehr konsumiert. Und zweitens unbewusst, lustbetont und nicht nachhaltig. Das hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Heute geniesse ich den Einkauf auf dem Wochenmarkt - in Winterthur am Dienstag- und Freitagmorgen in der Steinberggasse, am Samstagmorgen am Obertor. Es ist ein Erlebnis für alle Sinne, ein Aufeinandertreffen von natürlichen Menschen. Draussen an der frischen Luft, bei jedem Wetter. Da entdecke ich saisonales und natürliches Gemüse und frische Früchte. Den Rest kriege ich im unverpackt Laden Bare Ware grad in derselben Gasse. Ich bringe meine Behälter mit oder nehme mir dort per Depot hübsche Wek-Gläser und fülle sie, wonach mir gerade ist. Es macht mir nachhaltig Freude in Ruhe die Gläser zu befüllen und abzuwägen, Neues zu entdecken und mittlerweile die sympathischen Mitarbeitenden zu kennen. Der Markt wie auch der unverpackt Laden schenken mir ein Gefühl von Ursprung und Natur. Voller Stolz spaziere ich dann zurück über den Kirchplatz mit meinen Schätzen. Voller Wertschätzung koche ich daraus kreative Gerichte ganz spontan. Voller Dankbarkeit zelebriere ich dieses Essen, das meinem Körper gut tut.

Meine 5 Gründe, warum bewusst einkaufen echt Spass macht:

- Auf dem Markt erleben wir authentische Menschen und sehen woher die natürlichen Produkte kommen. So können wir vollgestopfte Supermärkte guten Gewissens umgehen. 

- Mit den Stoffsäckli und Wek-Gläsern mit dabei können wir Abfall von Plastik vermeiden, die Umwelt und gar die Meere danken es dir.

- Jede Woche haben wir frisches, abwechslungsreiches Essen zuhause, das einem total inspiriert beim Kochen. 

- Wir brauchen so gar kein grosses Lager an Lebensmittel zuhause und brauchen viel weniger Platz. Food-Waste ist dadurch auch kein Thema mehr. 

- Das Aufbewahren der Lebensmittel in den hübschen Wek-Gläsern erfreut das Auge täglich und wir wissen stets, was wir noch haben oder wieder brauchen.

Es hängt so vieles damit zusammen. Denken wir weiter, wenn wir konsumieren. Es macht nicht nur Freude, unverpackte Lebensmittel zu geniessen. Es tut auch uns und unserer Umwelt gut. Ein Laubblatt beispielsweise vergeht natürlich - ein Phänomen in meinen Augen. Plastik beispielsweise bleibt und häuft sich an auf unserem Planeten. Verschmutzt Meere. Vergiftet Lebewesen. Dazu der Film Plastic Ocean

Wir leben hier in Wohlstand. Geben wir doch auch etwas zurück. Und das schöne ist, wir können in kleinen Schritten bereits heute anfangen, etwas zu verändern. Nachhaltig. 

Mehr Zeit

2017 war essentiell für mich. Heute bei Hanne im Yoga habe ich folgende Essenz mitgenommen: 

Let go of what was. 

Accept what is. 

Have faith in what will be. 

Mit diesen drei Sätzen schliesse ich dieses Jahr sanft für mich ab. Das ist die Lektion, die ich dieses Jahr besonders gelernt habe und mein Leben lang üben werde. Immer wieder verfange ich mich in dem, was war. Wir können es jedoch nicht mehr ändern. Und das ist auch gut so. Wir sind im stetigen Wandel. So funktioniert die Natur. Nichts bleibt gleich. Und das ist auch gut so. Ich habe mich bewusst mit mir, meinem Leben auseinandergesetzt. Mir Fragen gestellt. Vertieft auch durch Martinas Coachingprogramm mit den wundervollen Glow Girls. Ziele gesetzt. Mich festgefahren. Und dann wieder gelöst. Hatte Hochs und Tiefs. All das macht uns zu dem Menschen, der wir gerade sind. Es ist gut so, wie es ist. Wie es war und wie es sein wird. 

Liebe. Liebe zu sich selbst. Seinen Mitmenschen und seiner Umwelt. Macht das Leben so entspannt, zauberhaft und lebenswert. Ich hab mich besonders in Dankbarkeit geübt. Gelernt, wie ich mein Leben selbst durch meine Gedanken mitgestalten kann. Zu einem bunten Garten voll nährstoffreichem Boden, wenn ich an mich glaube, meinen Ideen Raum gebe. Es ist ein wundervolles Geschenk, wenn wir in uns hinein hören und immer mehr spüren, was für uns wirklich wichtig ist. Was Sinn macht loszulassen. Worin ich meine Energie investiere. Davon wächst mehr. So viel habe ich durch Lauras Postcasts mitgenommen und starte damit auch ins neue Jahr. Umgib dich mit Menschen, die dir gut tun. Ich bin zutiefst berührt, wie viele neue Herzensmenschen ich in diesem Jahr angetroffen habe. Und ich freue mich auf alle, auf die ich im neuen Jahr treffen werde. 

Zeit. Vor allem mehr Zeit habe ich mir genommen und gegeben. Geduld mit mir selber geübt. Denn wenn wir weit gehen wollen, gehen wir besser langsam. Lassen wir reifen, was seine Zeit braucht. Das Vertrauen haben, dass es kommt, wenn es soweit ist. Und dennoch sich die Zeit so einteilen, dass wir auch in die Richtung gehen, in die wir gehen wollen. Ich bin bereit, meine Zeit bewusst einzuteilen. Für Dinge, die mir wichtig sind. Für Aufgaben, die mir Freude bereiten. Ich bin hier, um meinen Weg zu gehen. Zeit ist in meinen Augen das höchste Gut und der wertvollste Luxus in der heutigen Gesellschaft. Ich nutze sie weise und bin dankbar für jeden Tag, jede Stunde, jede Minute, jede Sekunde. Im alten Jahr. Im neuen Jahr. Und vor allem für den Moment. Jetzt. 

Euch wünsche ich Zeit. Für euch selbst, eure wertvollen Menschen und Herzensdinge. Euch danke ich für eure Zeit. Dass ihr diese Zeilen gerade lest und Less is more zu dem macht, was es heute ist. Es bedeutet mir von Herzen viel. 

Das Wort von Richard David Precht über Zeit & Geld:

Das Geschenk

Es weihnächtelt sehr. Die weisse Stille. Alles wird langsamer. Da glitzert es. Dort leuchten Lichter. Schon als ich klein war, war der Dezember mein persönliches Highlight. Der Adventskalender war der aufregendste Countdown bis zu meinem Geburtstag und das darauf folgende Weihnachtsfest. Da gabs für mich immer besonders grosse und viele Geschenke. 

Das ganze änderte sich drastisch als ich älter wurde und der Dezember von Jahr zu Jahr immer hektischer wurde. Geschenkejagd in letzter Minute in überfüllten Kaufhäusern. Irgendwie ging das irgendwann nicht mehr ganz auf für mich: Ich möchte diese wundervolle Zeit so gerne geniessen. Entspannt durch die Gassen flanieren und die Weihnachtsbeleuchtung wie ein kleines Kind bestaunen. Durch den frischen Schnee waten und das Knirschen unter meinen Füssen spüren. Ein Christbäumli direkt vor meiner Haustür beim sympathischen Mann holen und schmücken. Bei Kerzenschein einfach nach draussen gucken und das weiss-gelb diffuse Licht, wenn frischer Schnee fällt, betrachten. Wer sagt, dass ein Geschenk überhaupt physisch, eingepackt mit Masche sein muss? Mit Freunden machen wir uns eher eine gemütliche Zeit. Innerhalb der Familie wichtelten wir in den letzten Jahren. Und dieses Jahr werden wir zum ersten Mal spenden. So schlichen sich die materialistischen Geschenkli auf den Zehenspitzen aus meinem Leben. Auch wenn noch immer mal wieder mein materialistisches Kind in mir aufschreit, warum mir die zahlreichen Päckli unter dem Baum genommen wurden. Ich bin irgendwie ruhiger. Zufriedener.

Ich wünsche euch allen Wärme, Geborgenheit, Zauber - genau wie ich es als kleines Mädchen an Weihnachten fühlte. Ich wünsche euch Zufriedenheit, inneren Reichtum, Mitgefühl - genau wie ich es heute als grosses Mädchen an Weihnachten fühle. Das grösste Geschenk seid ihr. Ihr Menschen, die Liebe schenkt. Eine herzliche Umarmung. Ein dankbares Lächeln. Euer Dasein. Euer Zusammensein.

Frisch verliebt

Das Thema Nachhaltigkeit ist riesig. Jeder, der sich anfängt, damit auseinanderzusetzen, beginnt an einer anderen Stelle. Bei mir war nach der Mode und Ernährung das Thema Pflege & pflanzliche Vitalstoffe dran: Womit creme ich mich ein? Womit wasche ich mir die Haare? Womit putze ich mir die Zähne? Gibt es präventive Vitalstoffe für natürliches Wohlbefinden? Ich habe alles in einem gefunden. Eigentlich stand alles schon jahrelang in der damaligen WG vor meiner Nase. Da war ich wohl (noch) nicht offen dafür. Der Zeitpunkt kam. Und nun liebe ich es seit über zwei Jahren. Ich bin dankbar in der heutigen Zeit ein Unternehmen gefunden zu haben, das keine halben sondern nur ganze Sachen macht. Mitdenkt von A bis Z. Das Österreichische Familienunternehmen, dessen Philosophie vor 20 Jahren belächelt und heute bestaunt wird.

Warum ich mich damit vollumfänglich wohl in meinem Körper fühle: 

  • Frisch, und zwar so richtig: Von oben bis unten mit echt frischen Wirkstoffen gefüllt ist. Ohne Konservierungsstoffe. Ohne Farbstoffe. Ohne Duftstoffe oder sonstige Chemie. 
  • Natürlich sozial: Die Inhaltsstoffe sind zertifiziert und von da, wo sie am besten wachsen. So werden soziale Projekte und ganze Dörfer unterstützt. 
  • Ethisch, und zwar so richtig: Nichts wird an Tieren getestet weder tierische Bestandteile. Weder im In- noch Ausland. 
  • Weniger ist mehr: Es gibt ein Shampoo, ein Zahnöl, eine Körpermilch für alle - unisex. Marketinggags gegen ehrlichen Nutzen. 
  • Einfach und simpel: Ich kann in Ruhe von Zuhause aus bestellen und muss mich nicht mehr vor den Supermarkt-Gestellen entscheiden. 
  • Dezent und echt: Es duftet ganz fein, genau nach dem, was drin ist. Von weiss, leicht gelb bis grün-bräunlich, die Farben entstehen natürlich. 
  • No waste / recycle: Einfach verpackt ohne Schnickschnack. Wiederverwendbares Baumwollhandtuch ums Glasfläschli. Der Rest recyclebar.
  • Im Einklang: Ich tue mir und meinem Körper etwas Gutes, da keine Chemie. Ich tue unserer Umwelt etwas Gutes, da keine Chemie den Abfluss runterfliesst.

Das Gesamtpaket macht es für mich aus. Ich finde mich in den Werten wieder, die Andreas Wilfinger und Ulla Wannemacher vor 20 Jahren als junge Eltern mit der Gründung von Ringana geschaffen haben. Darum teile ich dies gerne mit Menschen, die offen dafür sind und Interesse an sich, seinem Körper und dessen Wohlbefinden, der Natur und deren Beständigkeit haben. Ringana ist anders. More to come.

Mehr Liebe

Ich sitze auf meinem Sofa. Zünde eine Kerze an. Esse mein frisch gekochtes Znacht. Schaue mich um in meiner Wohnung. Und bemerke: Ich habe alles, was ich brauche.

Vieles ist für uns selbstverständlich. Als mir gestern ein Flyer in die Finger kam, wusste ich: Aber nicht für alle auf dieser Welt. Sie sammeln Kleider und Schuhe für die Durchgangsstation in Kollbrunn. Ich trug besonders warme Pullover, Jacken und Schuhe zusammen, die ich ausmistete. Ich liebte sie jahrelang. Doch gebe sie nun voller Wohlwollen genau an diese Menschen weiter: Viel Wärme sollen sie dadurch verspüren. 

Da kam mir dieser Beitrag von Serdar Somuncu wieder in den Sinn. Mein Freund spielte ihn mir öfters vor. Ich kann schon fast mitsprechen. Und jedes Mal kommen mir die Tränen. Das fährt ein. Aber gut. Hühnerhaut, weil er es schafft, die Perspektive zu wechseln. Aufzuwachen. Den Mensch als Mensch zu sehen. Zusammenhänge zu sehen. Mitzudenken. Mitzufühlen. Mehr Liebe. Für alle.