Fashion.

Heute geht’s ums Thema Fashion. Mein Weg von Fast zu Slow Fashion. Zu einem bewussten Umgang mit Kleidern. Wertschätzung gegenüber der Sache und auch den Menschen dahinter. Und vor allem das langfristig, tief von innen heraus zufriedene Gefühl - heute mit genau den Kleidungsstücken, die meine Kleiderstange oder natürlich mich schmücken.

Wo findest du dich wieder? Wo geht es dir dabei ähnlich? Wo überhaupt nicht? Ziehe für dich das heraus, was sich genau für dich zu genau diesem Zeitpunkt stimmig anfühlt. Und wenn du auf den Geschmack gekommen bist: Geniesse diesen Prozess des Ausmistens, das Weitergeben, Tauschen, Verkaufen. Alles was bleibt sind Schätze und ein leichtes, freies Gefühl.

Tipps beim Ausmisten

  1. Grob zwei Stapel machen: Auf den einen die Kleider legen, die du gern weiter anziehen möchtest. Und auf den anderen die Kleider, die du auf Anhieb merkst, die gehören nicht mehr zu mir.

  2. Den ersten Stapel bringst du wieder in deinem Kleiderschrank unter oder an deiner Kleiderstange an. Wähle dabei deine persönlichen Favoriten aus, die du gut sichtbar vorne platzierst und gleich griffbereit hast. Den Rest eher im Hintergrund. Wenn du nach Monaten merkst, dass du die hinteren gar nie brauchst, packe sie in eine Kiste auf den Dachboden. Wenn du sie auch nach einem Jahr nie vermisst hast, miste sie aus (dann kommt Stufe 3).

  3. Den zweiten Stapel sortierst du folgendermassen aus: In einen Sack die Kleider, die kaputt sind (Löcher, sehr gebraucht) und bei denen du weisst, die kann auch niemand mehr tragen. Je nach Material kannst du sie zerschneiden und daraus Putzlappen machen und sonst zur nächsten Recycle-Stelle (Maag Winterthur) bringen. Dann ein Sack für Kleider, die noch gebraucht werden können, die du gern der Altkleidersammlung, Caritas-Sammelstellen oder zum Beispiel Flüchtlingsheimen sowie Obdachlosenstellen spenden möchtest (gerade jetzt im Winter). Ein echt erfüllendes Gefühl! Und ein letzter Sack mit Kleidung, die kaum getragen wurde oder besonders stylisch ist: Die kannst du an einem Flohmi verkaufen, auf einen Tausch-Flohmi unter Freundinnen mitnehmen oder dir zum Beispiel ein Regal im Regalflohmi mieten. So hat jemand Freude und du hast dafür sogar noch einen Batzen.

  4. Mache das immer wieder, wenn du das Gefühl verspürst, es könnte dir gut tun. Bis dein Kleiderschrank oder Kleiderständer nur noch mit Schätzen geschmückt ist und du bei jedem Kleidungsstück ein so richtig gutes, wertschätzendes Gefühl dabei verspürst es zu tragen. Das ist ein Wandel und muss nicht perfekt sein. Du sollst dich einfach wohlfühlen damit.


Deine Kleidungsschätze können bunt durchmischt sein - von hochqualitativer Lokal-Designermode bis Second-Hand-Lieblingsstücke. So wie es dir gefällt. Meine Schätze stellen sich zusammen aus hochwertigen Lokal-Designer-Label wie Christina Krämer (die ich erst grad persönlich kennenlernen durfte) über Second-Hand-Blusen hier aus Winti, Schuhe, die ich seit Jahren liebe oder Fair-Fashion Brands.

Tolle Alternativen für Second Hand:

  • Regalflohmarkt in Zürich Martas Flohmarkt oder in Winterthur Lieblingsmarkt

  • Selber einen Tauschflohmi unter Freundinnen organisieren

  • Leih dir dein Kleid bei Kleihd

  • Bring deine ausgemisteten Schätze zu The new new - was ihr gefällt, kauft sie dir direkt ab.

  • Geh an einen lokalen Flohmi - auch selbst zum Schnäuggen ;-)

Ich find immer die coolsten Lieblinge, wenn ich an solchen Orte meine eigenen Sachen verkaufe. Auch bei Second Hand sich immer wieder fragen: Brauche ich das wirklich? Macht es mir auch übermorgen noch Freude? Irgendwann hast du das Gefühl raus.


Meine aktuellen Lieblingsbrands:

Lokale Designermode von Christina Krämer, Claudia Nabholz, Griesbach

Sustainable Brands wie Veja, Armedangels, erlich textil, Swedish Stockings

Less.

Welcome back. Ich freu mich so, wieder zurück zu sein. Mit unter anderem meinem neuen Plog - Podcast meets Blog. Audio meets Text. Stimme meets Geschriebens. Ein Ort zum Zuhören und Geschichten von Less’ Life Horchen. Inspirieren lassen, vom Leben mit Weniger. Dafür mehr Fokus, wer man eigentlich wirklich ist. Was man eigentlich wirklich braucht. Es soll sich gut anfühlen. Frei und leicht. Denn so darf es sein.

In meiner ersten Folge gebe ich Einblick in meine Beweggründe. In meiner Entfaltung von Less. Hin zum Movement of Mindful Minimalism. Nimm dir Zeit, leg dich gemütlich aufs Sofa und schliesse die Augen. Einfach mal nur Zuhören und Mitnehmen, was einen beflügelt.

Ich wünsche uns Mut. Wirklich sich selbst zu sein. Sich zu entdecken. Was einen so richtig zum Strahlen bringt. Jede und jeder einzelne von uns ist einzigartig. Und das ist genau gut so. Die Welt braucht uns alle. Also zeig dich. Gestalte. Dein Leben. Unsere Zukunft. Gesellschaft. Unsere Welt. Wir sind alle eins. Ein Teil eines grossen Ganzen. Es ist wichtig, dass du da bist. Es ist einfach schön, dass du da bist.

 Maggia, Ticino

Maggia, Ticino