Kokreation.

Mit Mamani Flora bin ich gern. Ob beim Tüfteln mit Pflanzenfarben für unsere neue Lama-Strick-Kollektion oder einfach so im Wald auf einem Spaziergang mit ihrer 6-köpfigen Familie. Sie ist eine ganz besondere Frau, intuitiv und verbunden mit der Pflanzenwelt. Durch sie wurde ein Träumli wahr: Nebst der wundervollen Naturfarben der Lamawolle ein zauberzartes Experiment zu starten - nämlich ein Teil der puren, weissen Wolle von Lama Ötzi mit ausgewählten Pflanzen zu färben. Nicht nur das ist gelungen, sondern es gibt nun neu nebst den Stirnbändern auch echt zeitlose Unisex-Mützen in Kokreation mit ihr.

Hört rein, wie wir uns bei ihr Zuhause in Sumiswald nach dem Pflanzenfärben ausgetauscht haben. Über die Natur, ihre Schätze und die Intuition, die uns hierhin zurückführt.

Was beim Tüfteln raus gekommen ist und wo ihr die neue Lama-Strick-Kollektion findet: Alles hier im Shop

Bild von Aram Losmann

Bild von Aram Losmann

Workshop.

10 Menschen die gemeinsam Stricken. 2 davon hatten die Idee - Ana und Less. Less hat Ana hier zu diesem Workshop und Ana’s Label Nadelparty interviewt. Ganz entspannt. Ist es am Samstag, 1. Dezember soweit: Der Lama-Stirnband Lismi-Workshop. Und wir freuen uns darauf. “Wie ein kleines Kind”, wie eine Teilnehmerin schrieb. Viel Freude beim Reinhören.

Lasst uns wieder mehr von Hand machen. Erschaffen. Gemeinsam. Sich austauschen. Uns selbst fragen, woher das Material kommt. Wie es gemacht wurde. Wie es sich anfühlt. Damit es sich gut fühlt. Und wir so lange wie möglich daran Freude haben.

Auch Juciane lebt das Handwerk gepaart mit Mindfulness: Beim Kochen. Und das tut sie am Samstag für unsere Workshop-Wonder-Women. Frisch, liebevoll und kreativ. Ich freue mich so über dieses Goodie und dass sie sogar noch selbst mitstrickt.

Diese zwei tun mit Herzblut, was sie tun: Ana von Nadelparty als DIY-Pro und Juciane als “juci” chef! Beide machen genau ihr Ding und Workshops für genau so coole Menschen wie dich.

Lamas.

Sind Lichtbringer. Sagt ein südamerikanisches Sprichwort. Und Christiane Leibacher von Lama Leibacher kann das von ihren sechs Lama Jungs aus Elgg nur bestätigen. Und ich mit. Es hat so gut getan, sie alle am Freitag wieder einmal zu besuchen. Ihnen wieder Schritt für Schritt näher zu kommen. Und dadurch noch mehr begeistert, von der Wolle während des Strickens zu sein.

Anschliessend haben wir es uns zuhause bei Christiane mit einer Tasse Tee gemütlich gemacht. Und dabei ist das aller erste Plog-Interview entstanden. Wie es aus der Perspektive von Christiane zu unserem Lama-Stirnband-Projekt kam, warum sie überhaupt heute sechs Lamas hat und Trekkings anbietet und was für sie das Lama-Stirnband speziell macht - alles in dieser Plog-Folge zum gemütlich Hinsitzen, um bei einer Tasse Tee zu lauschen. Als wärst du gerade dabei mit uns in Christianes guter Stube.

Am Anfang ein kleines Intro und dann kannst du die Lautstärke wohl ein bisschen anheben beim Haupt-Interview. Und dann das Schlusswort. Ich bin da noch sehr einfach und intuitiv unterwegs…

Wer also jetzt noch mehr Lust auf ein Lama-Trekking oder sein eigenes Lama-Stirnband hat - beides auch tolle nachhaltige Weihnachtsgeschenke für deine besonders Liebsten: Melde dich bei Christiane für deine Trekking-Idee und bestell dir dein Lama-Stirnband im Shop mit der Naturfarbe deiner Wahl. Es soll dir warm geben, ab jetzt jeden Winter. Ich danke jeder einzelnen Person, die unser Herzensprojekt ‘trägt’.

Alles Liebe,

Less

Gusko und Christiane fotografiert by  Beka Bitterli Fotografie

Gusko und Christiane fotografiert by Beka Bitterli Fotografie

Fashion.

Heute geht’s ums Thema Fashion. Mein Weg von Fast zu Slow Fashion. Zu einem bewussten Umgang mit Kleidern. Wertschätzung gegenüber der Sache und auch den Menschen dahinter. Und vor allem das langfristig, tief von innen heraus zufriedene Gefühl - heute mit genau den Kleidungsstücken, die meine Kleiderstange oder natürlich mich schmücken.

Wo findest du dich wieder? Wo geht es dir dabei ähnlich? Wo überhaupt nicht? Ziehe für dich das heraus, was sich genau für dich zu genau diesem Zeitpunkt stimmig anfühlt. Und wenn du auf den Geschmack gekommen bist: Geniesse diesen Prozess des Ausmistens, das Weitergeben, Tauschen, Verkaufen. Alles was bleibt sind Schätze und ein leichtes, freies Gefühl.

Tipps beim Ausmisten

  1. Grob zwei Stapel machen: Auf den einen die Kleider legen, die du gern weiter anziehen möchtest. Und auf den anderen die Kleider, die du auf Anhieb merkst, die gehören nicht mehr zu mir.

  2. Den ersten Stapel bringst du wieder in deinem Kleiderschrank unter oder an deiner Kleiderstange an. Wähle dabei deine persönlichen Favoriten aus, die du gut sichtbar vorne platzierst und gleich griffbereit hast. Den Rest eher im Hintergrund. Wenn du nach Monaten merkst, dass du die hinteren gar nie brauchst, packe sie in eine Kiste auf den Dachboden. Wenn du sie auch nach einem Jahr nie vermisst hast, miste sie aus (dann kommt Stufe 3).

  3. Den zweiten Stapel sortierst du folgendermassen aus: In einen Sack die Kleider, die kaputt sind (Löcher, sehr gebraucht) und bei denen du weisst, die kann auch niemand mehr tragen. Je nach Material kannst du sie zerschneiden und daraus Putzlappen machen und sonst zur nächsten Recycle-Stelle (Maag Winterthur) bringen. Dann ein Sack für Kleider, die noch gebraucht werden können, die du gern der Altkleidersammlung, Caritas-Sammelstellen oder zum Beispiel Flüchtlingsheimen sowie Obdachlosenstellen spenden möchtest (gerade jetzt im Winter). Ein echt erfüllendes Gefühl! Und ein letzter Sack mit Kleidung, die kaum getragen wurde oder besonders stylisch ist: Die kannst du an einem Flohmi verkaufen, auf einen Tausch-Flohmi unter Freundinnen mitnehmen oder dir zum Beispiel ein Regal im Regalflohmi mieten. So hat jemand Freude und du hast dafür sogar noch einen Batzen.

  4. Mache das immer wieder, wenn du das Gefühl verspürst, es könnte dir gut tun. Bis dein Kleiderschrank oder Kleiderständer nur noch mit Schätzen geschmückt ist und du bei jedem Kleidungsstück ein so richtig gutes, wertschätzendes Gefühl dabei verspürst es zu tragen. Das ist ein Wandel und muss nicht perfekt sein. Du sollst dich einfach wohlfühlen damit.


Minimalism is a process. Of letting go what does not serve you. And focus on what you love.

Minimalism is a process. Of letting go what does not serve you. And focus on what you love.

Deine Kleidungsschätze können bunt durchmischt sein - von hochqualitativer Lokal-Designermode bis Second-Hand-Lieblingsstücke. So wie es dir gefällt. Meine Schätze stellen sich zusammen aus hochwertigen Lokal-Designer-Label wie Christina Krämer (die ich erst grad persönlich kennenlernen durfte) über Second-Hand-Blusen hier aus Winti, Schuhe, die ich seit Jahren liebe oder Fair-Fashion Brands.

Tolle Alternativen für Second Hand:

  • Regalflohmarkt in Zürich Martas Flohmarkt oder in Winterthur Lieblingsmarkt

  • Selber einen Tauschflohmi unter Freundinnen organisieren

  • Leih dir dein Kleid bei Kleihd

  • Bring deine ausgemisteten Schätze zu The new new - was ihr gefällt, kauft sie dir direkt ab.

  • Geh an einen lokalen Flohmi - auch selbst zum Schnäuggen ;-)

Ich find immer die coolsten Lieblinge, wenn ich an solchen Orte meine eigenen Sachen verkaufe. Auch bei Second Hand sich immer wieder fragen: Brauche ich das wirklich? Macht es mir auch übermorgen noch Freude? Irgendwann hast du das Gefühl raus.


Meine aktuellen Lieblingsbrands:

Lokale Designermode von Christina Krämer, Claudia Nabholz, Griesbach

Sustainable Brands wie Veja, Armedangels, erlich textil, Swedish Stockings

Less.

Welcome back. Ich freu mich so, wieder zurück zu sein. Mit unter anderem meinem neuen Plog - Podcast meets Blog. Audio meets Text. Stimme meets Geschriebens. Ein Ort zum Zuhören und Geschichten von Less’ Life Horchen. Inspirieren lassen, vom Leben mit Weniger. Dafür mehr Fokus, wer man eigentlich wirklich ist. Was man eigentlich wirklich braucht. Es soll sich gut anfühlen. Frei und leicht. Denn so darf es sein.

In meiner ersten Folge gebe ich Einblick in meine Beweggründe. In meiner Entfaltung von Less. Hin zum Movement of Mindful Minimalism. Nimm dir Zeit, leg dich gemütlich aufs Sofa und schliesse die Augen. Einfach mal nur Zuhören und Mitnehmen, was einen beflügelt.

Ich wünsche uns Mut. Wirklich sich selbst zu sein. Sich zu entdecken. Was einen so richtig zum Strahlen bringt. Jede und jeder einzelne von uns ist einzigartig. Und das ist genau gut so. Die Welt braucht uns alle. Also zeig dich. Gestalte. Dein Leben. Unsere Zukunft. Gesellschaft. Unsere Welt. Wir sind alle eins. Ein Teil eines grossen Ganzen. Es ist wichtig, dass du da bist. Es ist einfach schön, dass du da bist.

Maggia, Ticino

Maggia, Ticino